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Islamische Jugendkulturen in Deutschland

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Dienstag, 27. Juli 2010 um 16:06 Uhr

von Götz Nordbruch 

Einleitung

Mit ihrem vielbeachteten Buch "Zwischen Pop und Dschihad. Muslimische Jugendliche in Deutschland" lenkte die Journalistin Julia Gerlach vor einigen Jahren den Blick erstmalig auf eine "pop-islamische" Jugendszene. Mit dem Begriff beschrieb sie eine Strömung, deren Anfänge sich in die 1990er Jahre zurückverfolgen lassen, die aber erst nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und den folgenden Diskursverschiebungen an Bedeutung gewann.[1] Als wichtigstes Merkmal der "Pop-Muslime" machte Gerlach deren Selbstverständnis aus, in dem sich ein Bruch mit tradierten Identitäten und Lebensentwürfen der Eltern- und Großelterngeneration abzeichnete. Islamische Identität, Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft und moderner Lifestyle werden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen als widerspruchsfreie Einheit gedacht.

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„Muslimische“ Jugendliche und Homophobie – braucht es eine zielgruppenspezifische Pädagogik?

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Samstag, 17. Juli 2010 um 21:26 Uhr

Der folgende Beitrag von Salih Wolter und Koray Yılmaz-Günay fragt nach dem Umgang mit Homosexualität und Homophobie in der pädagogischen Arbeit. Der Text stammt aus dem Reader "Facebook, Fun und Ramadan. Lebenswelten muslimischer Jugendlicher", der vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) herausgegeben wird. Der Reader steht auf der Webseite des IDA zum download zur Verfügung.

Wir danken für die freundliche Genehmigung der Autoren, den Beitrag hier zu veröffentlichen.

von Salih Wolter und Koray Yılmaz-Günay (GLADT – Gays & Lesbians aus der Türkei)

Sieht man einmal ab von terroristischen Anschlägen, stehen in den Debatten über „den Islam“ bzw. „die Muslime“ in Deutschland vor allem Geschlechterrollen und sexuelle Orientierungen im Fokus der Aufmerksamkeit (Bedeutung des Kopftuchs, so genannte „Ehren“-Morde, schwulen- und lesbenfeindliche bzw. häusliche Gewalt, „Zwangsheiraten“ etc.). Die Öffentlichkeit diskutiert diese Fragen in einer Breite, wie es in der Bundesrepublik Deutschland selten vorkommt. Auffallend ist dabei, dass in aller Regel nicht mit Muslim_innen1 gesprochen wird, sondern über sie – dies gilt sowohl für die Politik als auch für Verwaltungen und die Zivilgesellschaft.

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Demokratie – Islam – Islamismus. Andi2: Handreichung für den Politikunterricht.

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Freitag, 25. Juni 2010 um 10:59 Uhr

Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf 2009



Download der pdf-Datei: andi.nrw.de
   

Muhammad Sameer Murtaza: „Laßt uns die Feindbilder auf beiden Seiten einreißen“

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Montag, 14. Juni 2010 um 18:08 Uhr

Die Kaperung der "Free-Gaza-Flotte" am 31. Mai durch die israelische Armee hat auch unter jungen Muslimen und Migranten heftige Reaktionen ausgelöst. Nicht selten mischte sich in die Empörung über die Toten und Verletzten offene antisemitische Hetze. (siehe einen Bericht im Tagesspiegel)

Im folgenden Beitrag plädiert Muhammad Sameer Murtaza dafür, sich nicht von Feindbildern, die durch die Ereignisse in Israel und Palästina geschürt werden, leiten zu lassen. Murtaza ist Islamwissenschaftler und Mitarbeiter der Stiftung Weltethos. Sein Beitrag erschien ursprünglich auf islam.de, dem Portal des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

von Muhammad Sameer Murtaza

Ich möchte mit drei Feststellungen beginnen:

(1) Die Abriegelung des Gaza-Streifens ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Keine Regierung der Welt besitzt das Recht, Menschen auf Dauer einzusperren. Diese Politik wird von der internationalen Gemeinschaft nicht mehr gedeckt. Auch hat der geplante Bau von 1.600 Wohneinheiten im annektierten Ostjerusalem und der unaufhörliche Siedlungsbau im Westjordanland, der inzwischen als „natürliches Wachstum“ bezeichnet wird, Israel politisch zu einem einsamen Staat werden lassen.

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Leitfaden für Schulen zum Umgang mit Zwangsverheiratungen

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Freitag, 11. Juni 2010 um 10:59 Uhr

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Berlin 2010


Download der pdf-Datei: bundesregierung.de
   

Kinder und Jugendliche in Deutschland: Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum.

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Donnerstag, 10. Juni 2010 um 10:59 Uhr

Bericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des BMI und
des Kriminologischem Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN)
Dirk Baier/Christian Pfeiffer/Susann Rabold/Julia Simonson/Cathleen Kappes
Hannover 2010

Download der pdf-Datei: kfn.de
   

Religiosität und Zugehörigkeit. Junge Muslime in Deutschland

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Dienstag, 08. Juni 2010 um 17:33 Uhr

Junge religiöse Muslime leben ihre Religion häufig anders als ihre Eltern. Ihr Festhalten an Ritualen gilt als demonstrative Bestätigung der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Muslime. Gleichwohl sehen sich muslimische Jugendliche und junge Erwachsene oft ausdrücklich als Teil der deutschen Gesellschaft, auch weil sie sich mit der Heimat ihrer Eltern wenig verbunden fühlen.

von Götz Nordbruch

Der Name ist Programm: Muslim - The Next Generation. Das Online-Projekt, das im Januar von einer Gruppe junger deutscher Muslime gestartet wurde, steht unter dem Motto "Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir? Jetzt sprechen wir!" (muslim-generation.de). In den vergangenen Jahren sind eine ganze Reihe ähnlicher Initiativen von zumeist sehr religiösen muslimischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestartet worden. Die Online-Community myumma.de oder das Online-Forum misawa.de sind vergleichbare deutschsprachige Angebote, in denen sich eine wachsende Zahl junger religiöser Muslime austauscht.

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Bildungsbenachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund

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Dienstag, 01. Juni 2010 um 18:03 Uhr

Im folgenden Beitrag geht Christine Baur der Benachteiltung von Migranten in der Schule nach. Baur promoviert am Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung über Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Segregationsprozesse. Der Beitrag erschien ursprünglich im Dossier Rassismus und Diskriminierung in Deutschland der Heinrich Böll Stiftung. In dem Dossier finden Sie weitere informative Artikel, die sich mit den unterschiedlichen Ausprägungen des Rassismus im Alltag beschäftigen.

von Christine Baur

Koppelung von sozialer Herkunft und Bildungschancen

Dass Bildungschancen mit der sozialen Herkunft zusammen hängen, haben zahlreiche BildungsforscherInnen in den letzten Jahren immer wieder thematisiert. PISA und IGLU zeigten jedoch auf, dass Deutschland der Spitzenreiter in der Koppelung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg ist und deutliche Bildungsdisparitäten zwischen Kindern mit deutschem und mit ausländischem Pass bzw. mit Migrationshintergrund zu verzeichnen sind.

Dimensionen der Bildungsbenachteiligung

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich zunächst mit den Dimensionen der Bildungsbenachteiligung und diskriminierenden Praktiken, die sich im Wesentlichen zeigen

   

Muslims in the European ‘Mediascape’: Integration and Social Cohesion Dynamics

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Sonntag, 30. Mai 2010 um 10:59 Uhr

M100 Sanssouci Colloquium 2009: Studie des Institute for Strategic Dialogue über Mediennutzungsverhalten muslimischer Migranten
Institute for Strategic Dialogue, gefördert durch die Vodafone-Stiftung 2009


Download der pdf-Datei: strategicdialogue.org
   

Hischam Abul Ola (MJD): "Der Islam ist unsere Religion, Deutschland unsere Heimat"

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Samstag, 29. Mai 2010 um 10:29 Uhr

Die Muslimische Jugend in Deutschland (MJD) ist einer der aktivisten Vereine in der Jugendarbeit mit jungen Muslimen. Im Gespräch mit ufuq.de gibt der Vorsitzende des Vereins, Hischam Abul Ola, Auskunft über die Arbeit der MJD. Dabei geht er auch auf Kritik ein, die bisweilen gegenüber dem Verein erhoben wird.

Herr Abul Ola, die Muslimische Jugend in Deutschland veranstaltet regelmäßig Jugendcamps. In den Sommerferien kommen dort bis zu tausend junge deutsche Muslime zusammen. Was passiert in diesen Camps?

An diesen Freizeiten nehmen religiöse Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen aus ganz Deutschland teil. Sie verbringen hier gemeinsam Freizeit und tauschen sich aus – es geht um Themen wie Freundschaft, Eltern oder Schule und insbesondere auch um ihre Religion. Wir bieten dazu alle möglichen Workshops und Diskussionsrunden an. Wir informieren dabei über die Gründung von Jugendgruppen, wir zeigen Entspannungsübungen gegen Stress und Ängste, bieten Rhetorikkurse an. Oder es geht um "Integration und Partizipation aus muslimischer Sicht". Hier diskutieren wir anhand islamischer Quellen ein modernes Verständnis von der Pflicht, sich in der Gesellschaft zu engagieren.

Worum geht es dabei genau?

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